Rhodium
Rhodium ist ein silberweißes, stark glänzendes, beständiges, sehr hartes Metall, welches auf Grund dieser Eigenschaften einen hohen Oberflächenglanz aufweist.
Wegen des hohen Schmelzpunktes und den Begleitelementen aus der Platinfamilie sowie Gold und Silber ist die industrielle Gewinnung von Rhodium sehr aufwändig.
Rhodium ist das derzeit teuerste Edelmetall und findet deshalb nur in ausgewählten Anwendungen Verwendung. Der Preis für 1 kg Rhodium liegt bei etwa 150.000 Euro.
Vergoldung
Galvanisches Verfahren
Das heute wohl am weitverbreitesten Verfahren zur Aufbringung dauerhafter, abriebfester Goldschichten auf metallisch leitfähigen Untergründen. Die Überzüge können in vielen Farbnuancen glänzend sowohl als auch matt erzeugt werden.Elektrisch nicht leitfähige Materialien müssen zuvor metallisiert werden z. B. durch Aufdampfen einer Metallbeschichtung oder Silberleitlack.
Zur galvanischen Vergoldung benutzt man eine Lösung von Gold, Knallgold, Goldchlorid in Kaliumcyanid. Man hängt den gut gereinigten Gegenstand an einem Platin- oder vergoldeten Kupferdraht 1 bis 2 Minuten in die Lösung, spült, bürstet mit Weinstein und Wasser, spült abermals, trocknet und hängt den Gegenstand von neuem in die Lösung. Dies wird von 2 zu 2 Minuten wiederholt, bis die Vergoldung stark genug ist. Polierte Gegenstände geben eine blanke, mattierte eine matte Vergoldung. Kupfergehalt der Lösung macht die Vergoldung rot, Silbergehalt grün. Der Goldüberzug ist dichter als bei der Feuervergoldung, scheint aber im ganzen etwas weniger fest zu haften. Kupfer, Messing, Tombak, Bronze, Neusilber, Zinn, Zink, Guss- und Schmiedeeisen, Stahl, Silber, Platin, auch legiertes Gold lassen sich galvanisch sehr schön vergolden.
Der Preis für 1 kg Gold liegt bei etwa 13.000 Euro.
Sterlingsilber
ist eine Legierung aus 92,5% reinem Silber und 7,5% anderen Metallen, normalerweise Kupfer. Der Feingehalt beträgt also 925/1000.
Der Name bezieht sich auf das britische Pfund Sterling.
Sterlingsilber wird heute für Silberschmuck, -münzen, -medaillen, -pokale, -briefmarken, -besteck und Querflöten verwendet. Es ist verglichen mit reinem Silber härter. Die Farbe ist etwas rötlicher gegenüber dem reinen Silber. Geschmolzenes Reinsilber kann bis zum 20fachen seines eigenen Volumens Sauerstoff aufnehmen, der beim Erstarren plötzlich unter einem "spratzenden" Geräusch entweicht und die Oberfläche aufreißt. Der Kupfergehalt reduziert die Gefahr des "Spratzens" und erhöht die Härte des Silbers. |